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Speisen – Café Serbia

Vorspeisen
- Sarajevo Burek – Bosnischer Blätterteig mit Faschiertem oder Schafskäse
- Bela Čorba – Serbische Hühnersuppe
- Šarski sir – Salat mit vojvodischem Schafskäse
- Banata – Siebenbürger Bratwurst

Hauptspeisen
- Sarma – Kohlrouladen mit Faschiertem und Reis 
- Duveč – Serbisches Reisfleisch
- Ćevapčići – Fleischröllchen aus Schweine- und Rindfleisch
- Ražnjići – Fleischspießchen mit gemischtem Gemüse
- Pljeskavica – Kroatische Fleischlaberln mit Ajvar

Beilagen
- Ajvar – Mus aus Paprika und Auberginen
- Serbisches Gemüse, Salat
- Proja – Serbisches Maisbrot
- Lepinja – Bosnisches Fladenbrot

Nachspeisen
- Baklava
- Burek mit Apfel
- Ratluk mit Walnüssen

Die serbische Küche ist eine Mischung aus Tradition unter dem Einfluss der Nachbarländer: vor allem aus dem Mittelmeer/Griechenland und der türkischen Küche sowie aus der österreichischen, bulgarischen und ungarischen Küche. Das traditionelle serbische Essen ist grosszügig, sehr würzig, die traditionellen serbischen Gerichte sind vom Grill. Die Serben mögen stark gewürzte Gerichte. Würze erhält die Serbische Küche beispielsweise durch Ajvar, ein Mus aus Paprika und Auberginen, das durch den beigefügten Pfeffer eine gute Schärfe aufweist. Als serbisches Nationalgericht gilt Djuvec, geschmorter Reis mit Paprika, Erbsen, Zwiebeln und Knoblauch. Ein weiteres beliebtes Essen ist Sarma, serbische Kohlrouladen, mit Faschiertem gefüllt. Sein Aroma erhält das Gericht durch klein gehackte Zwiebeln, Kräuter und Paprikapulver. Je östlicher man sich in Serbien befindet, desto mehr fällt der orientalische Einfluss des Essens auf, der am ehesten bei den Desserts ersichtlich wird. So werden traditionellerweise Baklava zu starkem Kaffee genossen.

Das von der serbischen Geheimgesellschaft "Schwarze Hand" geplante Attentat auf das Thronfolgerpaar in der bosnischen Hauptstadt Sarajevo löste im Sommer 1914 die Julikrise aus, die zum Ersten Weltkrieg führte. Österreich-Ungarn wollte dem "Läusevolk", den »Hammeldieben« sodann eine Lektion erteilen und begann am 28. Juli 1914 seinen Sonderkrieg gegen Serbien, der von Anfang an den Charakter einer »Strafexpedition« hatte.

Krieg mit Serbien Serbien muss sterbien
     

Die Hauptursache für das militärische Desaster der österreichisch-ungarischen Offensive gegen Serbien im Jahr 1914 lag nicht nur daran, dass man die Widerstandskraft des serbischen Heeres in imperialistisch-rassistischer Verblendung unterschätzte, sondern vor allem daran, dass die Überzeugung, für eine gerechte Sache, für die nationale Unabhängigkeit zu kämpfen, den Serben eine überlegene Kampfmoral verlieh. Serbien kämpfte als einziges Land in einem gerechten nationalen Verteidigungskrieg.

Siegreich durch Serbien Serbiens Ende
     

Der Misserfolg Österreich-Ungarns gegen das kleine Serbien erschütterte sein militärisches Prestige nachhaltig und förderte die nationale Befreiungsbewegung unter den südslawischen Völkern der Donaumonarchie. Der Serbienfeldzug umfasste zwischen August und Dezember 1914 drei erfolglose Offensiven der österreichisch-ungarischen Armee. Kurzfristig gelang zwar die Einnahme von Belgrad, aber eine serbische Gegenoffensive zwang die Österreicher zum Rückzug. Alle Angriffe der k.u.k. Balkanstreitkräfte scheiterten wegen Fehlplanungen und wegen des erbitterten Widerstandes der Serben.

Daher ist unser Speiseplan unseren ehemaligen Kriegsgegnern gewidmet.